Radiale Stoßwellentherapie (TST)

Was verbirgt sich dahinter?

Die Radiale-Trigger- Stoßwellentherapie (TST) gilt als eine der modernsten Entwicklungen in der Schmerztherapie am Bewegungsapparat. Im Gegensatz zu herkömmlichen Behandlungsmethoden werden nicht nur die Symptome einer gesundheitlichen Störung, sondern deren eigentliche Ursache behandelt. Selbst chronische Schmerzen lassen sich oft schon in wenigen Sitzungen erfolgreich behandeln. Mit der Radialen-Trigger-Stoßwellentherapie ist es nun möglich, ganz gezielt an schmerzauslösenden Triggerpunkten, die sich in der Muskulatur gebildet haben, zu arbeiten und diese nachhaltig zu beseitigen. Die Therapieform zeichnet sich neben der hohen Wirksamkeit durch sehr geringe Nebenwirkungen aus.

 

Entscheidend für einen Therapieerfolg ist eine ausführliche Anamnese (erfragen der Krankengeschichte) sowie eine manuelle Untersuchung der betroffenen Körperregion durch den erfahrenen Therapeuten. Das Untersuchungsergebnis bildet die Grundlage für eine individuelle Therapieplanung. Ziel ist es, dem Patienten eine möglichst schmerzfreie Beweglichkeit und somit Lebensqualität zurückzugeben.

 

Wie wirkt die Stoßwellentherapie?

 Radiale Stoßwellen sind pneumatisch erzeugte Impulse hoher Energie. Diese Impulse werden über einen Applikator, der an die Schmerzregion (meist an Triggerpunkten) angekoppelt wird, in das Gewebe eingebracht. Der Körper reagiert auf diesen „Reiz“ von außen im Bereich der Schmerzzone mit einer erhöhten Stoffwechselaktivität, wodurch die Selbstheilungsprozesse des Körpers angeregt oder beschleunigt werden. Der positive Effekt mechanischer Reize auf das Bindegewebe ist aus der Manuellen Therapie, wie sie auch in der Physiotherapie eingesetzt wird schon lange bekannt. Dort behandelt der Therapeut Triggerpunkte z.B. mit einer tiefen, aber auch oft schmerzhaften Friktionsmassage. Mit der Radialen Stosswellentherapie ist dieser positive Effekt nun erheblich einfacher und noch effektiver zu erreichen.

 

In den meisten Fällen ist eine begleitende physiotherapeutische Behandlung sinnvoll, um ein geeignetes Eigenübungsprogramm zu erlernen, das hilft, die durch diese Therapie gewonnene Schmerz- und Bewegungsfreiheit langfristig zu erhalten.

 

Wie erfolgreich ist die Stoßwellentherapie?

Über 80% der Patienten sind bereits nach ein bis zwei Sitzungen schmerzfrei oder verspüren nur noch deutlich verminderte Schmerzen.

Anwendungsgebiete

Die Radiale Stoßwellentherapie kann bei folgenden Beschwerden angewandt werden:

  • Rückenschmerzen, akut oder chronisch,
  • Muskelverspannungen, Bewegungseinschränkungen,
  • Kopfschmerzen, Migräne, Tinnitus, Schwindel,
  • Gelenkschmerzen,
  • Sehnenerkrankungen bis hin zu Kalkeinlagerungen,
  • Tennis- oder Golfer-Ellenbogen,
  • Schulter-Arm-Syndrom, Impingementsyndrom,
  • Achillessehnenreizung, Fersensporn,
  • Bänderreizungen,
  • Narbenbehandlung,
  • Fibromyalgie,
  • Begleitung im Leistungssport, vor und nach Wettkämpfen, Leistungssteigerung,
  • Behandlung von Verletzungsfolgen, schnellere Genesung,
  • Pseudarthrosenbildung,
  • Schleimbeutelentzündung,
  • Patellaspitzensyndrom (schmerzhafte Sehnenansatzreizung im Knie),
  • Triggerpunkte (schmerzhafte Muskelknoten),
  • Tibiakantensyndrom (Belastungsschmerz an der Schienbeinkanten)

 

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Radiale Stoßwellentherapie ist KEINE Kassenleistung und muss daher Privat bezahlt werden!